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Flughafen Eggebek - ex ETME


Der Fliegerhorst Eggebek war ein Militärflugplatz westlich der Gemeinde Eggebek, auf halbem Weg zwischen Flensburg und Schleswig. Er wurde zwischen 1938 und 1941 erbaut und diente als Fliegerhorst der Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der Marineflieger (MFG 2) übernommen. Die Einheit rüstete ab 1986 auf das neue Waffensystem Panavia Tornado um, wofür die Start- und Landebahn in Eggebek erneuert werden musste. Im Jahr 2005 wurde der Flugplatz schließlich geschlossen.

Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein - ex ETME | Der ehemalige Fliegerhorst Eggebek (ICAO: ETME) war ein Militärflugplatz westlich der Gemeinde Eggebek zwischen Flensburg und Schleswig, der 2005 nach 60-jähriger Nutzung durch die Bundeswehr (zuletzt das Marinefliegergeschwader 2 mit Tornado-Jets) geschlossen wurde.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Geschichte und Nutzung: Der Platz wurde 1941 als Luftwaffenbasis des Dritten Reichs errichtet und diente im Zweiten Weltkrieg als Drehscheibe für Nachschub nach Norwegen und Dänemark sowie für Angriffe auf Großbritannien.Das ehemalige Marinefliegergeschwader 2 (MFG 2) Eggebek in Schleswig-Holstein | Das Marinefliegergeschwader 2 (MFG 2) wurde am 1.  April 1958 als 2. Marinefliegergruppe in Kiel-Holtenau aufgestellt und bezog nach mehreren Umzügen (Jagel, Nordholz) am 12. März 1965 seinen endgültigen Standort am Fliegerhorst Eggebek.Flugplatz Eggebek in Schleswig-Holstein | Das Geschwader diente über vier Jahrzehnte der Luftaufklärung und dem Jagdbombereinsatz über der Nord- und Ostsee, wobei es zunächst mit dem F-104G „Starfighter“ (ab 1965) und ab 1986 mit dem Panavia Tornado ausgerüstet war. Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Nach der Entscheidung zur Truppenreduzierung im Jahr 2003 wurde das MFG 2 am 9. August 2005 offiziell außer Dienst gestellt und der Standort Eggebek am 1. Januar 2006 endgültig geschlossen. Das 408 Hektar große Gelände wird heute als Gewerbe- und Solarpark (GPC Gewerbepark Eggebek) genutzt, wobei Schwerpunkte auf erneuerbaren Energien und Forschung liegen.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Wichtige Etappen der Geschichte1958–1965: Die Einheit durchlief mehrere Umzüge von Kiel-Holtenau über Jagel und Nordholz, da die Infrastruktur in Nordholz für den geplanten Einsatz des Starfighters nicht ausreichte. 1965–1986: Mit der Übernahme des Fliegerhorsts Eggebek begann die Ära des Starfighters, wobei das Geschwader weltweites Ansehen durch sein Kunstflugteam „Vikings“ erlangte. 1986–2005: Der Wechsel zum Tornado erforderte umfangreiche Baumaßnahmen an der Startbahn; nach der Auflösung des MFG 1 im Jahr 1993 wurden dessen Personal und Material integriert. 2005–2006: Der Flugbetrieb endete im Juni 2005, die letzten Maschinen wurden zur Luftwaffe verlegt, und das Gelände wird heute als Solarpark und Gewerbegebiet genutzt.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Aufgrund der historischen Nutzung werden in der Region weiterhin Blindgänger vermutet, was Bauvorhaben einer Prüfung durch den Kampfmittelräumdienst unterwirft.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Der Fliegerhorst Eggebek, der bisweilen auch als Tarp bezeichnet wird, war ein Militärflugplatz westlich der Gemeinde Eggebek, der zwischen Flensburg und Schleswig lag und 2005 seine militärische Nutzung verlor.  Die Geschichte des Geländes begann 1938 mit dem Bau durch das Dritte Reich, wobei die Bauarbeiten Juli 1941 abgeschlossen wurden; er diente als Drehscheibe für Nachschub nach Norwegen und Dänemark sowie für Feindflüge über die Nordsee.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem der Platz am 22.  April 1945 von der RAF angegriffen wurde und danach demilitarisiert sowie landwirtschaftlich genutzt wurde, erfolgte 1959 der Neubau als NATO-Flugplatz.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Die Bundeswehr-Luftwaffe übernahm den Platz am 11.  November 1960 für das Aufklärungsgeschwader 52 (AG 52), bevor 1965 das Marinefliegergeschwader 2 (MFG 2) den Standort übernahm und ihn bis zu seiner Auflösung Ende 2005 nutzte. Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Das MFG 2 flog zunächst zwei Jahrzehnte lang mit dem F-104 Starfighter und in den folgenden zwanzig Jahren mit dem Tornado, bevor der Flugbetrieb eingestellt wurde. Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Heute wird das 408 Hektar große Gelände als Solarpark (mit über 360.000 Modulen) und Gewerbegebiet genutzt, wobei die ehemalige Startbahn unter anderem für Panzerbremsproben und Sicherheitstrainings genutzt wird.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Solarpark Eggebek, ehemals Flughafen Eggebek - GPC Gewerbepark Carstensen GmbHSolarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | Solarpark Eggebek, ehemals Flughafen Eggebek - GPC Gewerbepark Carstensen GmbHSolarpark Eggebek in Schleswig-Holstein - Luftbild | Wichtige Eckdaten der Nutzung: Bauzeit (Wehrmacht): 1938 bis Juli 1941 (Codename "Eskimo"). Nutzung (Bundeswehr Luftwaffe): November 1960 bis Oktober 1964 (AG 52). Nutzung (Bundeswehr Marine): März 1965 bis Ende 2005 (MFG 2). Flugzeuge (MFG 2): F-104 Starfighter (bis Mitte der 1980er) und Tornado. Aktuelle Nutzung: Solarpark, Gewerbegebiet (ca. 60 Firmen), BiogasanlageDer Solarpark auf dem ehemaligen Fliegerhorst Eggebek wurde in mehreren Schritten errichtet - Luftbild | Der Solarpark auf dem ehemaligen Fliegerhorst Eggebek wurde in mehreren Schritten und durch umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen errichtet: 1. Kampfmittelräumung: Vor Baubeginn musste das Gelände, das als ehemaliger Militärflugplatz mit Kampfmitteln belastet war, gründlich geräumt werden. Dieser Prozess umfasste mehrere Sondierungen und Dutzende von Sprengungen, um Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg zu beseitigen.Luftbild Solarpark Eggebek - Der Hamburger Solarspezialist Enerparc AG entwickelte und baute den Solarpark | 2. Projektentwicklung und Bau: Der Hamburger Solarspezialist Enerparc AG entwickelte und baute den Solarpark in mehreren Bauabschnitten.  Die Bauarbeiten begannen 2021 auf dem Grundstück des Gewerbeparks Carstensen (GPC).  Bis 2024 wurde ein Solarcluster auf 70 Hektar errichtet, das fünf Baufelder umfasst und eine Gesamtleistung von 80 Megawatt Peak (MWp) erreicht.  Ein weiterer Abschnitt mit 17 MWp ist im Bau.Luftbild Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | 3. Technische Herausforderungen: Die Lage der unterirdischen Kabel des ehemaligen Militärgeländes war unzureichend dokumentiert, was zu technischen Problemen führte. So wurde versehentlich eine nahegelegene Biogasanlage mehrfach vom Netz getrennt.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | 4. Infrastruktur: Enerparc investierte zudem in das Umspannwerk Schobüll bei Großenwiehe, um den erzeugten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen.Solarpark Eggebek in Schleswig-Holstein | 5. Nachhaltigkeit: Als ökologische Maßnahme weiden heute Schafe zwischen den Solarmodulen, um eine Renaturierung des Bodens zu unterstützen.

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