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Luftbilder Flottenkommando Glücksburg


Das Flottenkommando war von 1956 bis 2012 eine Höhere Kommandobehörde der Deutschen Marine mit Sitz in Glücksburg-Meierwik bei Flensburg. Es fungierte als Hauptquartier des Befehlshabers der Flotte und war unterstellt dem Inspekteur der Marine.

Luftbild Flottenkommando in Glücksburg-Meierwik bei Flensburg | Das Flottenkommando war von 1956 bis zum 30.  September 2012 eine Höhere Kommandobehörde der Deutschen Marine mit Standort in der Kaserne Meierwik in Glücksburg. Flottenkommando in Glücksburg-Meierwik bei Flensburg - Luftbild | Seit der Auflösung 2012 wurde die Führung der Marine in das Marinekommando in Rostock verlegt, doch ein Teil des Standorts blieb erhalten.  Das Gelände beherbergt heute das Maritime Operations Center (MOG), eine Außenstelle des Marinekommandos, die als Betriebszentrale für die Flotte weltweit dient. Luftbild  Flottenkommando in Glücksburg-Meierwik bei Flensburg | Im Jahr 2024 wurde entschieden, den Standort in Glücksburg trotz ursprünglicher Pläne zur Aufgabe zu erhalten, da Infrastrukturmängel in Rostock den Umzug verzögerten.  Der verbunkerte Kommandobunker in Meierwik wird weiterhin als Ausweichquartier und für die Einsatzführung genutzt, bis der geplante Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen ist. Flottenkommando in Glücksburg-Meierwik bei Flensburg | Während des Kalten Krieges hatte das Flottenkommando eine Doppelrolle: Es führte die deutschen Seestreitkräfte national und war zudem als NATO-Hauptquartier (Flag Officer Germany) in die NATO-Struktur eingebunden.  Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts entfielen die NATO-Aufgaben, und das Kommando konzentrierte sich auf die Führung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr und Übungen.Luftbild Flottenkommando, Glücksburg-Meierwik, Flensburg, Deutschen Marine | Im Rahmen der Bundeswehrreform wurde das Flottenkommando zum 30.  September 2012 aufgelöst und seine Aufgaben gingen auf das neue Marinekommando in Rostock über.  Der Standort Glücksburg wurde daraufhin aufgegeben.Flottenkommando, Glücksburg-Meierwik, Flensburg, Deutschen Marine | Obwohl das Flottenkommando 2012 aufgelöst wurde, bleibt der verbunkerte Operationsbunker in Glücksburg als einziges geschütztes Hauptquartier der Marine erhalten.  Aufgrund der sich verschlechternden geopolitischen Lage und der russischen Bedrohung wird seit 2024 diskutiert, den Standort zu modernisieren, da das neue Maritime Operations Center in Rostock nicht über einen vergleichbaren Schutz verfügt.Flottenkommando, Glücksburg-Meierwik, Flensburg, Deutschen Marine | In der Zeit des Zweiten Weltkriegs diente das Kasernengelände in Glücksburg-Meierwik, das 1939 fertiggestellt wurde, als Ausbildungsstätte für Unteroffizier- und später Offizieranwärter der Kriegsmarine.  Ab 1942 war hier zudem das Quartier des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg, untergebracht, der hier am 23.  Mai 1945 durch Zyankali-Suizid das Ende der Führungseinheit markierte.Luftbild Flensburger Förde, Kaserne in Meierwik  | Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Glücksburg keine „Flottenkommando"-Behörde, sondern lediglich marinegestützte Ausbildungs- und Führungsstrukturen der Kriegsmarine, die nach 1945 in der Bundeswehr neu organisiert wurden.

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