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Luftbilder Schleimünde - Die Lotseninsel ein einzigartiger Ort an der Ostsee.


Die Lotseninsel Schleimünde ist ein kleiner, aber einzigartiger Ort, 

wo die Schlei in die Ostsee mündet.

Luftbild Schleimünde -  ist eine Halbinsel die die Schlei von der Ostsee trennt. | Schleimünde ist eine kleine Lotseninsel an der Mündung der Schlei in die Ostsee und gehört zum Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Halbinsel ist etwa 112 Hektar groß und liegt nur knapp fünf Meter über dem Meeresspiegel, weshalb sie bei Sturmfluten teilweise überflutet wird.Luftbild Schleimünde - Ursprünglich war die Halbinsel Teil des Gutes Olpenitz. | Namensgebend für Schleimünde ist die historische Funktion als Mündung der Schlei. Heute ist der Ort vor allem durch seinen Leuchtturm bekannt, der seit 1871 steht und als Orientierungs- und Ansteuerungsfeuer für die Schifffahrt dient.Luftbild Schleimünde - basiert auf einer Anlage die Schleifahrt zu sichern. | Die heutige Mündung basiert auf einer Anlage, die 1795 bis 1796 unter Leitung der Combinierten Schiffergesellschaft zu Kappeln und Arnis aus Stein errichtet wurde, um die Schleifahrt zu sichern. Diese Befestigung trennte Schleimünde vom Festland Schwansen ab.Luftbild Schleimünde - Turm aus gelben Ziegelsteinen wurde ursprünglich rot-weiß gestrichen |  Der 14,3 Meter hohe Turm aus gelben Ziegelsteinen wurde ursprünglich rot-weiß gestrichen, trägt seit 2014 jedoch eine grün-weiße Streifenfarbe, die den internationalen IALA-Standards für Schifffahrtszeichen entspricht.Luftbild Schleimünde - Der heutige Leuchtturm wurde zwischen 1870 und 1871 auf der Nordmole errichtet. | Der heutige Leuchtturm wurde zwischen 1870 und 1871 auf der Nordmole errichtet und am 1. Dezember 1871 erstmals in Betrieb genommen. Er löste eine 1861 errichtete beleuchtete Bake aus dänischer Zeit ab und ist heute über 150 Jahre alt. Luftbild Schleimünde - mit Petroleumbrenner und Gürtellinse. | Die ursprüngliche Laterne mit Petroleumbrenner und Gürtellinse von 400 Millimeter Brennweite ist bis heute im Einsatz, wird jedoch mittlerweile von einer 500-Watt-Halogenlampe beleuchtet. Das Leuchtfeuer wird heute vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee in Lübeck-Travemünde ferngesteuert und überwacht.Leuchtturm Schleimünde - und die Gastwirtschaft „Giftbude“ | Bis 1980 waren Schleilotsen auf der Halbinsel stationiert, die auch für den Betrieb des Leuchtfeuers zuständig waren. Heute leben keine Lotsen oder Leuchtturmwärter mehr auf der Insel; ihre Häuser dienen als Tagungshäuser und beherbergen die Gastwirtschaft „Giftbude“, eine traditionsreiche Gaststätte, die nur über das Wasser erreichbar ist und bei Seglern und Ausflüglern sehr beliebt ist. Der Name stammt vermutlich aus dem Althochdeutschen „Gift“ (Gabe) und bezeichnete ursprünglich eine Unterkunft für gestrandete Seeleute.Luftbild Schleimünde - Der größte Teil der Halbinsel ist heute das Naturschutzgebiet. | Der größte Teil der Halbinsel ist heute das Naturschutzgebiet Schleimündung, das vom Verein Jordsand durch einen Vogelschutzwart betreut wird. Die Halbinsel ist 112 Hektar groß und kaum fünf Meter höher als der Wasserspiegel, weshalb sie bei Sturmfluten teilweise unter Wasser steht.Luftbild Schleimünde - Im Jahr 2008 wurde die Halbinsel von der Lighthouse Foundation erworben. | Im Jahr 2008 wurde die Halbinsel von der Lighthouse Foundation, einer Stiftung mit Sitz in Hamburg, aus dem Bundesbesitz erworben. Seitdem hat die Stiftung erhebliche Investitionen in den Küstenschutz getätigt.Luftbild Schleimünde - Teil des Naturschutzgebiets „Vogelfreistätte Oehe-Schleimünde“ | Da die Insel durch ein Naturschutzgebiet vom Festland getrennt ist, ist der Zugang ausschließlich per Boot oder Ausflugsschiff möglich. Die Schleimündung ist zudem Teil des Naturschutzgebiets „Vogelfreistätte Oehe-Schleimünde“, das von der Organisation Jordsand betreut wird.Luftbild Schleimünde -  markiert den Zugang zum Kieler Hafen. | Der Leuchtturm Schleimünde befindet sich an der Mündung der Schlei in die Ostsee und markiert den Zugang zum Kieler Hafen. Er wurde am 28. Oktober 1871 in Betrieb genommen und steht damit seit über 150 Jahren als wichtige Seefahrtsmarkierung. Der 21 Meter hohe Turm wurde ursprünglich aus Backstein errichtet und ist heute Teil des OstseeResorts Olpenitz.Luftbild Schleimünde - Der Leuchtturm dient nicht nur als Navigationshilfe. | Der Leuchtturm dient nicht nur als Navigationshilfe, sondern ist auch ein historisches Zeugnis der maritimen Entwicklung der Region. Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens im Jahr 2021 wurden verschiedene Veranstaltungen und Gedenkveranstaltungen durchgeführt.Luftbild Schleimünde - Die „Giftbude“ in Schleimünde. | Die „Giftbude“ in Schleimünde ist ein Restaurant mit direktem Bezug zur Ostsee, bekannt für seine lockere, maritime Atmosphäre. Es bietet regionale Küche mit frischem Fisch und typischen norddeutschen Speisen, serviert in einem urigen, maritimen Ambiente. Die Gäste schätzen die einzigartige Lage und die entspannte Stimmung, oft in Verbindung mit einem schönen Ausblick. Bewertungen loben das freundliche Personal und die qualitativ hochwertigen Speisen, während gelegentlich Hinweise auf lange Wartezeiten bei starkem Betrieb erwähnt werden. Insgesamt genießt das Restaurant gute bis sehr gute Bewertungen und gilt als beliebter Treffpunkt in der Region.Luftbild Schleimünde - Die Einfahrt in die Schlei erfolgt bei Schleimünde. | Die Einfahrt in die Schlei erfolgt bei Schleimünde, wo die Schlei in die Ostsee übergeht. Die Einfahrt liegt zwischen Kiel und Flensburg, etwa mittig zwischen der Marina Damp und dem Leuchtturm Falshöft. Die Schlei ist durchgängig von Schleimünde bis Schleswig betonnt, wobei die roten Tonnen in Fahrtrichtung Südwest/West an Backbord und die grünen an Steuerbord stehen; es gilt das Rechtsfahrgebot und Kurven sollten nicht geschnitten werden. Das Fahrwasser beginnt auf der Ostsee bei der rot-weißen Ansteuerungstonne Schlei (Kennung: Oc. 4 Sekunden) und führt an dem 14,3 Meter hohen, grün-weiß-geringelten Leuchtturm Schleimünde vorbei, der auf der Nordmole der Schleimündung thront (Tragweite: 13 Seemeilen, Kennung: LFl. (3) WGR, 20 Sekunden).

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