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Luftbild Eckernförde - Die Geschichte des Marinestützpunkts Eckernförde | Die Geschichte des Marinestützpunkts Eckernförde reicht weit zurück und ist tief in der deutschen Militärgeschichte verwurzelt. Bereits am 9. Juni 1913 wurde in Eckernförde ein Schießstand für Torpedos der Kaiserlichen Marine eingeweiht, der als Außenstelle der „Torpedowerkstatt Kiel-Friedrichsort“ diente. Die natürliche Tiefe der Eckernförder Bucht und ihre geschützte Lage machten sie zu einem idealen Standort für die Erprobung von Torpedos. Während des Ersten Weltkriegs wuchs die Bedeutung der Anlage erheblich, und bis 1918 waren 6.000 Menschen am Sandkrug beschäftigt. Nach dem Versailler Vertrag wurde die Kaiserliche Torpedowerkstatt aufgelöst, doch der Schießstand in Eckernförde blieb erhalten und wurde 1919 unter dem Namen „Torpedoversuchsanstalt“ (TVA) wieder aktiviert. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Anlage erneut stark ausgebaut, und die Zahl der Beschäftigten stieg rasant an – bei Kriegsbeginn 1939 arbeiteten 3.200 Menschen in der TVA. Mit dem Kriegsende 1945 wurde die TVA stillgelegt und schließlich zwischen Dezember 1948 und Januar 1950 durch britische Besatzungstruppen abgerissen.

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